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P. Pirmin Lindner O.S.B. (1848–1912) Ein Leben für die Wissenschaft

28.02.12  

Vor genau 100 Jahren, am 27. Februar 1912, starb in St. Peter einer der bedeutendsten Historiker des Benediktinerordens.

Der 1848 in Innsbruck als Sohn eines Arztes geborene Pirmin (August) Lindner trat mit 20 Jahren ins Priesterseminar Trient ein.

Er wirkte in verschiedenen Tiroler Pfarren als Seelsorger und er beschäftigte sich zu dieser Zeit bereits mit der Geschichte des Benediktinerordens.

Mit 36 Jahren erfolgte der Eintritt in das Kloster St. Peter, wo er am 5. April 1886 die erste Profess ablegte. Dem Benediktinerorden waren viele weitere Werke gewidmet.

P. Pirmin Lindner erforschte unter anderem die Ordensschriftsteller und er publizierte über 20 Professbücher.

Seine Korrespondenz und die wissenschaftlichen Manuskripte werden im Archiv und in der Bibliothek der Erzabtei St. Peter aufbewahrt. Die meisten seiner Werke sind bis heute Standard.

Mag. Dr. Gerald Hirtner

 

Weiterführende Literatur:

Franz Martin, Der Ordenshistoriker P. Pirmin August Lindner OSB +. In: Studien und Mitteilungen aus dem Benediktiner- und Zisterzienserorden, 1912, S. 316-331.

Karl Friedrich Hermann, P. Pirmin Lindner 1848-1912. In: Studien und Mitteilungen aus dem Benediktiner- und Zisterzienserorden, 1980, S. 193-210.

 P. Pirmin Lindner O.S.B. (1848–1912)
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